Das Insulin Hormon

Insulin ist ein Hor­mon, dass in der Bauch­spe­ichel­drüse pro­duziert wird. Eigentlich beste­ht die Bauch­spe­ichel­drüse aus zwei voneinan­der unab­hängi­gen Orga­nen. Das eine Organ pro­duziert die Ver­dau­ungssäfte (Bauch­spe­ichel). Sie ver­flüs­si­gen die Nahrung, damit sie durch den Darm fließen kann und helfen die Nahrung  aufzuschließen.

In den soge­nan­nten Zellinseln (Betazellen) der Bauch­spe­ichel­drüse wird ein Hor­mon hergestellt, dass für die Ver­dau­ung beson­ders wichtig ist: Das Insulin.

Insulin ist ein Hormon

Das Insulin regelt den Blutzuck­er­spiegel und sorgt dafür, dass er nicht extrem in die Höhe steigt. Bei Men­schen, die an Dia­betes erkrankt sind, pro­duziert die Bauch­spe­ichel­drüse kein oder zu wenig Insulin. Dies kann den ganzen Organ­is­mus aus dem Gle­ichgewicht brin­gen und über die Dauer den Kör­p­er in Gefahr brin­gen.

Bei einem gesun­den Men­sch melden biol­o­gis­che Sen­soren den aktuellen „Zuck­er­pegel“ an die Betazellen. Bekom­men die Betazellen das Sig­nal „Zu viel Zuck­er!“, dann schüt­ten sie Insulin aus, wodurch der Blutzuck­er­spiegel wieder sinkt. Der Norm­bere­ich für den Blutzuck­er liegt zwis­chen 60 und 120 mg/dl (Mil­ligramm pro Deziliter Blut) . Nach dem Essen sollte der Blutzuck­er­spiegel nicht über 140 mg/dl steigen.

Diese Regelung ist für die gesunde Bauch­spe­ichel­drüse keine Schwierigkeit. Sie kann flex­i­bel auf unter­schiedliche Sit­u­a­tio­nen reagieren und sich mit der Pro­duk­tion von Insulin auf die Nach­frage des Kör­pers ein­stellen.

Den­noch sei gesagt, dass die meis­ten Betrof­fe­nen zu Anfang noch kein Insulin spritzen müssen. Erst bei Ver­schlechterung des Krankheits­bildes muss das Hor­mon extern durch spritzen dem Kör­p­er beige­fügt wer­den.

Insulin regelt nicht nur den Zuckerspiegel

Insulin hat aber nicht nur die Auf­gabe, den Zuck­erge­halt auf einem möglichst gle­ich­mäßigem Stand zu hal­ten. Das Hor­mon ist auch für die Ver­w­er­tung von Fett und Eiweiß wichtig. Insulin wird (indi­rekt) für den AUF-bau von Fett und Eiweiß  benötigt, indem es deren AB-bau ver­hin­dert. Das Hor­mon ver­hin­dert, dass unser Kör­p­er seine Energie über­wiegend aus seinen Eiweiß- und Fet­tre­ser­ven holt, anstatt aus der Glukose.

Glukose kann ohne Insulin nicht in Energie umge­wan­delt wer­den. Ist zu wenig des Homons im Blut, begin­nt der Kör­p­er sich seine Energie aus den Eiweiß- und Fet­tre­ser­ven des Kör­pers zu holen, während die Glukose ungenutzt durch den Kör­p­er strömt und dann vom Organ­is­mus über die Blase aus­geschieden wird.

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