FAQ Diabetes

Dia­betes hat viele Symp­tome und Anze­ichen. Hierzu zählen:

  • Stark­er Durst
  • Ver­mehrtes Wasser­lassen
  • Müdigkeit und Leis­tungsab­fall
  • Unerk­lär­bare Gewichtsab­nahme
  • Heißhunger
  • Nei­gung zu Infek­tio­nen
  • Schlecht heilende Wun­den
  • Wadenkrämpfe
  • Sehstörun­gen
  • Juck­reiz
  • Poten­zstörun­gen
  • Aze­tongeruch der Atem­luft (ähn­lich wie Nag­el­lack­ent­fern­er)

Ger­ade bei Dia­betes Typ 2 kön­nen die Anze­ichen am Anfang sehr schwach sein oder gar gän­zlich fehlen, sodass die Diag­nose schw­er­fällt. Dia­betes Typ 2 entwick­elt sich eher schle­ichend und häu­fig wer­den die Symp­tome nicht gese­hen.

Typ 1 Dia­betes begin­nt im Gegen­satz dazu meist plöt­zlich und heftig mit sehr deut­lichen Symp­tomen wie Gewichtsver­lust, häu­figem Wasser­lassen und sehr starkem Durst. Ohne Behand­lung kann Dia­betes schnell gefährlich für den Stof­fwech­sel wer­den.

Alko­hol ist bei Dia­betes nicht zwangsläu­fig ver­boten. Nach dem Verzehr von Bier oder Wein kann es bei Dia­betes aber schnell zu Unterzuckerung kom­men. Alko­hol hemmt die Zuck­er­freiset­zung der Leber, was zu der Gefahr der Unterzuckerung führt. Dies kann beson­ders insulinpflichtige Patien­ten gefährlich wer­den. Fern­er kann Alko­hol zu dia­betis­chen Ner­ven­schä­den führen, hohe Blut­fet­twerte fördern und ist zudem noch sehr kalo­rien­haltig.

Das sich die Zuck­er­w­erte von Dia­betik­er zu Dia­betik­er sehr unter­schei­den, sollte hier am besten der Arzt kon­sul­tiert wer­den.

Generell emp­fiehlt sich aber, bei Alko­holkon­sum ein­er Unterzuckerung vorzubeu­gen, wie beispiel­sweise durch das Verzehren von Kleinigkeit­en dazu, bess­er Bier als Schnaps zu trinken und mit leicht erhöht­en Blutzuck­er­w­erten ins Bett zu gehen.   

Erhöhter Blutzuck­er und erhöhter Blut­druck kön­nen zur Schädi­gung der kleinen Blut­ge­fäße im Auge beitra­gen, weshalb Sehver­lust oder Augenkrankheit­en eine Fol­geerkrankung des Dia­betes mel­li­tus darstellen kön­nen.

Hier­bei han­delt es sich um eine App, die entwed­er ein Tage­buch, einen Ther­a­pieplan oder die Berech­nung von Brotein­heit­en (Bei Dia­betes Typ 1) erle­ichtern soll. Die Arbeits­ge­mein­schaft „Dia­Di­ag­i­tal“ zer­ti­fizierte 2017 (so zu sagen als „TÜV“) vier solch­er Apps, als beste solch­er Apps. Hier geht es zu dem Artikel.

Generell unter­schei­det man zwis­chen 4 großen Kat­e­gorien der Dia­betes. Hierzu zählt

  • Dia­betes Typ 1: Es beste­ht ein Insulin­man­gel infolge ein­er Zer­störung der Insulin-pro­duzieren­den Zellen in der Bauch­spe­ichel­drüse.
  • Dia­betes Typ 2: Im Kör­p­er sprin­gen die Zellen nicht mehr aus­re­ichend auf Insulin an (Insulin­re­sistenz).
  • Schwanger­schafts­di­a­betes (Dia­betes Typ 4): Diese Form der Dia­betes (auch Ges­ta­tions­di­a­betes) tritt häu­fig während Schwanger­schaften auf.
  • Andere For­men der Dia­betes (Dia­betes Typ 3): diese anderen For­men sind eher sel­ten. Zu ihnen zähen z.B. MODY. Sie beruhen meist auf genetis­chen Defek­ten, anderen Erkrankun­gen oder Neben­wirkun­gen von Medika­menten.

Generell kann bei Dia­betes abgenom­men wer­den, wie auch bei nicht Erkrankung. Viel Sport, eine Ernährung­sum­stel­lung und dauer­hafte Leben­sum­stel­lung.

Aus­lös­er für Dia­betes Typ 2 sind häu­fig starkes Übergewicht, Bewe­gungs­man­gen und schlechte Ernährung. Dia­betes Dis­po­si­tion ist allerd­ings auch erblich. Dia­betes kann auch emo­tionale Aus­lös­er haben, welche These allerd­ings nicht medi­zinisch belegt zu sein scheint. Mehr hierzu siehe in meinem Newslet­ter.

Hier ist meist eine Stof­fwech­se­lent­gleisung gemeint (Unterzuckerun­fg oder Überzuckerung) . Mehr hierzu liest Du hier.

Für Dia­betes Typ 1 gibt es Antikör­p­er, die die selek­tive Zer­störung der Insulinz­er­stören­den Zellen in der Bauch­spe­ichel­drüse ein­dem­men sollen. Diese kön­nen am ehesten in der Früh­di­ag­nos­tik für Dia­betes Typ 1 einge­set­zt wer­den. Mehr medi­zinis­ches hierzu erfährst Du hier. 

Dia­betes kann viele Fol­geerkrankun­gen her­vor­rufen. Zu ihnen zählen Krankheit­en im Herz-Kreis­lauf-Sys­tem (Herz­in­fakt, Schal­gan­fall, periph­ere arterielle Ver­schlusskrankheit…), Fol­geerkrankun­gen der Augen (Sehschä­den, Blind­heit..), Fol­geerkrankun­gen der Ner­ven, Fol­geerkrankun­gen der Füße.

Ja. Es gibt Ther­a­piemöglichkeit­en und Medika­mente. Die Basis Ther­a­pie beste­ht aus Ernährung­sum­stel­lung und Sport. Fern­er gibt es die Insulinther­a­pie, die Behand­lung mit Tablet­ten und die Metabolis­che Chirurgie (was soviel bedeutet wie eine Magen­op­er­a­tion).

Im Inter­net gibt es viele Blogs zu dem The­ma Dia­betes. Wie eben dieser hier. Es gibt aber noch weit­ere, die zu empfehlen sind. Die besten Dia­betes Blogs sind

Ganz lässt sich Dia­betes niemals besiegen. Ist die Dis­po­si­tion ein­mal erst da, ist Dia­betes nicht heil­bar. Doch, verän­dert sich der Lebensstil zum pos­i­tiv­en, lässt sich die Krankheit weit eindäm­men und macht eventuell Tablet­ten, Medika­mente, Insulin und Ther­a­pi­en unnötig.

Ger­ade bei Dia­betik­ern Typ 2 mit hohem Blut­druck ist die Gewichtsab­nahme sehr wichtig. Der Blut­druck bei Dia­betik­ern sollte unter 135/85 mmHG liegen, bess­er noch unter 130/80 mmHG- also niedriger als bei nicht Dia­betik­ern!

Dia­betes ist eine Zuck­erkrankheit. Sie beruht auf der Störung der Bauch­spe­ichel­drüsen­funk­tion. Mehr find­est Du hier.

Hier­bei han­delt es sich um die Unter­suchung des Blutes des Patien­ten. Um das Blut zu klas­si­fizieren wird das Blut in Blutwerte unterteilt. Blutwerte kön­nen vom Arzt auch ver­wen­det wer­den um die Funk­tion ver­schieden­er Organe und Organ­sys­teme zu beurteilen.

Mehr über die generelle Funk­tion von Blutwerten erfährst Du hier (https://www.vitabook.de/gesundheitslexikon/blutwerte.php)

Unter dia­betis­chem Aspekt beziehen sich die Blutwerte auf die Blutzuck­er­w­erte, sprich wie viel Glukose befind­et sich im Blut. Für die Dia­betes-Diag­nos­tik ist der Nüchtern-Blutzuck­er­w­ert der wichtig­ste der Dia­betes-Blutwerte. Er liegt beim Gesun­den zwis­chen 60 und 99mg/dl. Nach dem Verzehr ein­er Mahlzeit steigt der Blutzuck­er bei Gesun­den auf Werte bis 140 mg/dl an. Mehr hierzu und ver­gle­ich­sta­bellen find­est Du hier: https://www.netdoktor.de/krankheiten/diabetes-mellitus/diabetes-werte/

Blutzuck­er­w­erte umfassen, wie viel Glukose sich im Blut befind­et. . Für die Dia­betes-Diag­nos­tik ist der Nüchtern-Blutzuck­er­w­ert der wichtig­ste der Dia­betes-Blutwerte. Er liegt beim Gesun­den zwis­chen 60 und 99mg/dl. Nach dem Verzehr ein­er Mahlzeit steigt der Blutzuck­er bei Gesun­den auf Werte bis 140 mg/dl an. Mehr hierzu und Ver­gle­ich­sta­bellen find­est Du hier: https://www.netdoktor.de/krankheiten/diabetes-mellitus/diabetes-werte/

Ja. Ist Dia­betes ein­mal mit ein­er Dis­po­si­tion vorhan­den, wird Dia­betes nie wieder heil­bar sein, wobei sich Dia­betes durch eine Lebensstilän­derung sehr eindäm­men lässt und auch ein nor­males Leben mit Krankheit möglich macht.

Auch wenn es Cola light, Zero oder zuck­er­frei heißt, soll­test Du dich hier­mit zurück­hal­ten. Cola light enthält zwar kein Zuck­er mehr, aber viele andere Stoffe, die Deinem Organ­is­mus nicht unbe­d­ingt gut­tun.

Dia­betes ist eine Krankheit die verbindet. Über­rascht es Dich, dass es hierzu Com­mu­ni­ties gibt? Klar, gibt es die. Du find­est hierzu viele Foren und Mem­ber Areas. Beispiele hier­für sind:

Fern­er find­est Du in fast allen Städten oder Gemein­den Com­mu­ni­ties, Gespräch­srun­den, Sport­grup­pen uvm., die sich mit Dia­betes beschäfti­gen.

Hier­bei ist klar zu unter­schei­den, dass es medi­zinis­che Coach­es und andere Coach­es gibt. Medi­zinis­che Dia­betes Coach­es ver­mit­teln Wis­sen wie die Grund­la­gen ein­er gesun­den Ernährung, erk­lären den Ein­fluss der Ernährung auf den Blutzuck­er, die Wirkungsweise von Stress, Alko­hol und Rauchen auf den Dia­betes, der bewusste Umgang mit Dia­betes, Hand­lungsin­for­ma­tio­nen und das fest­set­zen von Zie­len wie Sport und Ernährung.

Und dann gibt es mich

Ich set­ze auf einen Ansatz, der vie­len ungewöhn­lich scheint. Doch glaube ich, dass wenn man sein Mind­set verän­dert, seine Ziele, Visio­nen, Wün­sche und Emo­tio­nen im Leben klar­er fest­set­zt, diese bear­beit­et und sich hin zu einem pos­i­tiv­en Leben entwick­elt, in welchem es wenig psy­chis­chen Grund für die Krankheit gibt, diese auch behan­deln kann. Es ist Moti­va­tion endlich das Leben der Träume zu leben, dass jed­er Men­sch in sich trägt. Es ist das Innere Poten­zial, dass Dein Leben verän­dern kann und in dem Du auch ein glück­lich­es, leicht­es Leben führen kannst, trotz Dia­betes. Ich sehe mich als Soul Coach, denn ich will Deine Seele anre­gen und mit­nehmen auf diese Reise. Dia­betes ist ein Teil von Dir, der großes Poten­zial in Dir weck­en kann, wenn Du es denn willst. Dein Leben kann leicht und glück­lich sein, trotz Dia­betes. Medi­zinis­ches Fach­wis­sen zum The­ma Ernährung und Gesund­heit, das wirst Du bei einem medi­zinis­chen Dia­betes Coach bekom­men. Das Mind­set bekommst Du bei mir.

Erst ein­mal tief dur­chat­men. Dein Leben ist jet­zt nicht vor­bei. Es verän­dert sich. Und das ist auch gut so. Denn an Verän­derun­gen wach­sen wir. Das Uni­ver­sum möchte Dir eine Chance geben auf ein neues Lev­el zu kom­men. Informiere Dich umfassend, gehe es an. Ich glaube an Dich!

Bei Dia­betes han­delt es sich um eine chro­nis­che Stof­fwech­selkrankheit. Hier­bei spielt der rel­a­tive oder absolute Insulin­man­gel eine große Rolle. Das Haup­tkennze­ichen der Zuck­erkrankheit sind lan­gan­hal­tende hohe Blutzuck­er-Werte. Es wird in unter­schiedliche Krankheits­bilder, genan­nt „Typen“ unter­schieden.

 

Der Begriff Dia­betes mel­li­tus leit­et sich aus dem griechis­chen „dia­bainein“ (=hin­durch­fließen) und dem lateinis­chen “mel­li­tus” (=honigsüß) ab. Erst­mals wurde das Krankheits­bild vor etwas 3500 Jahren in Ägypten beschrieben. Mer­ing und Minows­ki ent­deck­ten 1889, dass es sich bei Dia­betes um eine Erkrankung der Bauch­spe­ichel­drüse han­delt. 1921 ent­deck­ten Bant­i­ng und Best das Insulin. Etwa gle­ichzeit­ig ent­deck­te man Medika­mente mit blutzuck­ersenk­enden Eigen­schaften.

Bei ein­er Dia­betes Diät sollte auf geregelte Blutzuck­er­w­erte und Gewichtsver­lust geachtet wer­den. Mehr hierzu liest Du hier.

Dia­betes Deutsch­land geht davon aus, dass 9,3% der deutschen Bevölkerung an Dia­betes erkrankt sind. Die Dunkelz­iffe von ca. 2,1% ist hier bere­its mit ein­gerech­net.

Hier­bei han­delt es sich bei 90% der Erkrank­ten um Dia­betik­er Typ 2. Knapp 5% haben einen Dia­betes Typ 1, die restlichen 5% zählen zur Schwanger­schafts­di­a­betes und son­sti­gen Dia­betes­for­men.

Mehr Sta­tis­tis­che Dat­en find­est Du unter: http://www.diabetes-deutschland.de/aktuellesituation.html

Dia­betes Ernährung umfasst fet­tarme Ernährung z.B. unter 30% Fett der Kalo­rien am Tag. Beson­ders wichtig sind die gesät­tigten Fette. Gesät­tigte Fette kom­men fast auss­chließlich von tierischen Pro­duk­ten. Das erre­icht man, indem man so wenig wie möglich tierische Pro­duk­te ist. Dies kann schon ein unglaublich pos­i­tiv­en Ein­fluss auf den Zus­tand der Patien­ten haben.

Viele Bal­last­stoffe. Bal­last­stoffe sind auss­chließlich in pflan­zlichen Pro­duk­ten enthal­ten. D.h. je mehr pflan­zliche Pro­duk­te die Patien­ten zu sich nehmen, desto gesün­der sind sie und desto weniger Medika­mente brauchen sie.

Dia­betes gibt bere­its früh Anze­ichen. Hierzu zählen:

  • Stark­er Durst
  • Ver­mehrtes Wasser­lassen
  • Müdigkeit und Leis­tungsab­fall
  • Unerk­lär­bare Gewichtsab­nahme
  • Heißhunger
  • Nei­gung zu Infek­tio­nen
  • Schlecht heilende Wun­den
  • Wadenkrämpfe
  • Sehstörun­gen
  • Juck­reiz
  • Poten­zstörun­gen
  • Aze­tongeruch der Atem­luft

Dia­betes entste­ht durch eine Stof­fwech­sel­störung in der Bauch­spe­ichel­drüse. Bei Dia­betes Typ 1 wer­den die Insulin­pro­duzieren­den Zellen der Bauch­spe­ichel­drüse vom eige­nen Kör­p­er ange­grif­f­en. Bei Dia­betes Typ 2 haben die Kör­perzellen ein Prob­lem damit das Hor­mon Insulin zu erken­nen bzw. anzunehmen. Man spricht hier von ein­er Insulin­re­sistenz.

Dia­betes entste­ht durch eine Stof­fwech­sel­störung in der Bauch­spe­ichel­drüse. Bei Dia­betes Typ 1 wer­den die Insulin­pro­duzieren­den Zellen der Bauch­spe­ichel­drüse vom eige­nen Kör­p­er ange­grif­f­en. Bei Dia­betes Typ 2 haben die Kör­perzellen ein Prob­lem damit das Hor­mon Insulin zu erken­nen bzw. anzunehmen. Man spricht hier von ein­er Insulin­re­sistenz.

Bei Dia­betes Typ 2 haben die Kör­perzellen ein Prob­lem damit das Hor­mon Insulin zu erken­nen bzw. anzunehmen. Man spricht hier von ein­er Insulin­re­sistenz. 

Bei starkem Übergewicht:
Die Fet­tablagerung geschieht zwis­chen den Orga­nen. Und genau dies ist gefährlich, da genau hier die Insulin­re­sistenz entste­ht. Die Fet­tablagerun­gen erzeu­gen ein Hor­mon, dass die Insulin­re­sistenz verur­sacht und damit den Dia­betes. Die wichtig­ste Maß­nahme ist es als Bauch­fett abzus­peck­en und so die Ver­fet­tung der Organe zu min­imieren.

Erhöhter Blutzuck­er schädigt langfristig Blut­ge­fäße und Ner­ven. Gefährlich sind vor allem auch die Folge- und Begleit­erkrankun­gen wie Herz­in­farkt, Schla­gan­fall, Nieren­schwäche, Net­zhautschä­den, Erek­tion­sstörun­gen usw.

Ger­ade die Symp­tome von Dia­betes Typ 2 sind sehr schnell zu überse­hen und wer­den gerne auch ignori­ert. Während der Dia­betes Typ 1 sehr häu­fig schnell und abrupt auf­taucht, kann Dia­betes Typ 2 oft Jahre­lang nicht bemerkt wer­den.

Dia­betes Typ 2 beze­ich­net eine Stof­fwech­selkrankheit, bei der die Kör­perzellen zunehmend schlechter auf das Hor­mon Insulin ansprin­gen. Als Folge der Insulin­re­sistenz steigt der Blutzuck­er­spiegel. Im Alter ist dies häu­fig, da die Rezep­toren durch langes arbeit­en Ver­schleiß aufweisen kön­nen.

Der Ter­mi­nus „Alters­di­a­betes“ oder „Erwach­se­nen­di­a­betes“ war früher geläu­fig, ist heute aber weniger rel­e­vant, da auch immer mehr jün­gere Men­schen an Dia­betes Typ 2 erkranken. Dies ist auf Bewe­gungs­man­gel und unge­sunde Ernährung zurück­zuführen.

Durst ist ein Kör­perge­fühl. Empfind­et der Kör­p­er, dass die richtige Menge Wass­er und die darin gelösten Stoffe zu wenig scheinen meldet er Durst. Sind bes­timmte Stoffe im Blut zu konzen­tri­ert, das Blut als gewis­ser­maßen zu „dick“ ist, sorgt das Gehirn dafür, dass die Nieren Wass­er zurück hal­ten. Hier­durch kommt Durst auf und der Men­sch will trinken. Hier­durch lässt sich die Bal­ance im Blut meist wieder­her­stellen.

Insulin ist ein Hor­mon, dass den Blutzuck­er­spiegel senkt. Nor­maler­weise wird es in der Bauch­spe­ichel­drüse gebildet. Bei Dia­betes mel­li­tus (Zuck­erkrankheit) kann es notwendig sein, Insulin von außen zuzuführen. Insulin kann nicht durch Tablet­ten (oral) ein­genom­men wer­den, weil die Magen­säure es abbauen würde. Aus diesem Grund muss es gespritzt wer­den. Der Dia­betik­er kann durch das zuge­führte Insulin seinen Blutzuck­er­spiegel im Ziel­bere­ich hal­ten.

Ist Dia­betes tödlich? Ein großer Insulin­man­gel kann bei Dia­betik­ern Typ 1 im Ern­st­fall zum Tod führen. Dia­betes Typ 2 kann durch Fol­gekrankheit­en gefährlich wer­den, bei Behand­lung aber niemals der Dia­betes alleine.

Die in Zuck­er enthal­tende Glukose ist wichtig für die Energiegewin­nung. Bei unbe­han­del­ter Dia­betes, kann der Kör­p­er diese Brennstoffe nicht aufnehmen. Der Kör­p­er fühlt sich trotz aus­re­ichend Schlaf und Essen oft müde und Schlapp. Die Leis­tungs­fähigkeit ist stark eingeschränkt.

Ist der Blutzuck­er­spiegel zu hoch führt dies zu ein­er Überzuckerung. Ist er zu niedrig, kommt es zu ein­er Unterzuckerung. Sie sind fol­gen eines unzure­ichen­den behan­deln des Dia­betes Mel­li­tus. Unterzuckerung kann auch häu­fig die Neben­wirkung der Behand­lung mit blutzuck­ersenk­enden Medika­menten sein.

Zu Dia­betes Typ 3 zählen fol­gende Unter­grup­pen : Dia­betes Typ 3a (Gen­de­fekt in den Insulin pro­duzieren­den Betazellen, auch MODY genan­nt), Dia­betes Typ 3b (Gen­de­fekt in der Insulin­wirkung), Dia­betes Typ 3c (verur­sacht durch eine Erkrankung der Bauch­spe­ichel­drüse).

Grund­sät­zlich darf weit­er­hin alles gegessen wer­den. Dir sollte nur klar sein, dass bes­timmte Lebens­mit­tel für Dich mehr Risiko bedeuten als andere. Informiere Dich über Kalo­rien, Zuck­ere­in­heit­en und Fettge­halte.

Dia­betes ist eine Stof­fwech­selkrankheit.

Gute Ernährungsta­bellen find­est Du hier: https://www.diabetiker-bedarf.de/ernaehrungsampel

Gegebe­nen­falls frage auch Deinen Arzt oder Dia­betolo­gen.

Bei Dia­betes spielt die Bauch­spe­ichel­drüse eine ganz große Rolle. In der Blut­bahn fließen jet­zt das Blut und die Glukose. Die Glukose ist ein Treib­stoff für unsere Kör­perzellen.

Damit die Glukose in die Zellen gelan­gen kann um dort als Treib­stoff zu funk­tion­ieren, braucht der Kör­p­er das Hor­mon Insulin. Die Bauch­spe­ichel­drüse pro­duziert dieses Insulin. Ohne Insulin nehmen die Zellen keine Glukose auf. Das Insulin set­zt sich auf die Zell­rezep­toren und ist somit die Andock­stelle für die Glukose. Das Insulin ist wie ein Art Schlüs­sel, der die Zelle öffnet, damit die Glukose in die Zelle rein und dort ver­stof­fwech­selt wer­den kann. Wenn wir kein Insulin haben, kann die Glukose so gut wie nicht in die Zellen gelan­gen und die Zelle muss ver­hungern, obwohl genug Glukose vorhan­den ist.

Noch mehr Infos bekommst Du hier.

Erst ein­mal tief dur­chat­men. Dein Leben ist jet­zt nicht vor­bei. Es verän­dert sich. Und das ist auch gut so. Denn an Verän­derun­gen wach­sen wir. Das Uni­ver­sum möchte Dir eine Chance geben auf ein neues Lev­el zu kom­men. Informiere Dich umfassend, gehe es an. Ich glaube an Dich!

Bei ein­er Überzuckerung ist der Blutzuck­er­spiegel zu hoch. Schnelle Symp­tome hier­für sind:

  • Müdigkeit und Erschöp­fung
  • Über­mäßiger Durst
  • Häu­figes Wasser­lassen
  • Sehver­schlechterung
  • Trock­ene, schup­pige Haut
  • Juck­reiz der Haut
  • Langsame Wund­heilung
  • Anfäl­ligkeit für Erkäl­tung und andere Infek­tio­nen
  • Kopf­schmerzen
  • Übelkeit, Erbrechen und Bauch­schmerzen
  • Atem kann nach Ace­ton riechen (ähn­lich wie Nag­el­lack­ent­fern­er)
  • Im Extrem­fall Bewusst­losigkeit (bis hin zum Koma)

Grund­sät­zlich darf­st Du alles noch essen. Du soll­test Deine Nahrung nur sorgfältiger auswählen und auf Deinen Blutzuck­er­spiegel acht­en. Gute Tabellen hier­für find­est Du beispiel­sweise hier: https://www.diabetiker-bedarf.de/ernaehrungsampel

Langfristig abnehmen, sich viel bewe­gen uns gesund essen. Weit­er soll­test Du Stress ver­mei­den. Und bei aus­bleiben­dem Erfolg nicht gle­ich verzweifeln. Ich glaube an Dich! Du schaffst Das!!

Dia­betes hat viele Folge- und Begleit­erkrankun­gen. Zu ihnen gehören Sehstörun­gen, Gefäßschä­den (Schla­gan­fall), Schä­den im Herz-Kreis­lauf-Sys­tem (Herz­in­farkt), Leis­tungsab­bau, Nieren­ver­sagen, Sex­u­al­störun­gen, Ner­ven­schä­den, Durch­blu­tungsstörun­gen oder der Dia­betis­che Fuß.

Beson­ders gut sind ein­fach­es Wass­er, Min­er­al­wass­er und ungesüßte Tees. Ver­mei­den soll­test Du Limon­ade und Säfte. Auch Milch und Alko­hol nur in Maßen. Generell sollte auf wenig Zuck­er und wenig Kalo­rien geachtet wer­den. Genauere Infor­ma­tio­nen zu Zuck­er­an­teilen in Getränken find­est Du hier: http://www.diabetes-deutschland.de/archiv/1123.htm

Falls möglich den Blutzuck­er­w­ert fest­stellen. Prüfe anschließend den Zus­tand des Betrof­fe­nen. Ist er ansprech­bar? Dann beruhige ihn. Ist er bewusst­los, bringe ihn in die sta­bile Seit­en­lage und decke ihn zu. Prüfe die Vital­w­erte und alarmiere einen Notarzt.

Grund­sät­zlich darf alles gegessen wer­den. Es sollte aber auf Risiko und Blutzuck­er­spiegel geachtet wer­den. Fern­er sollte der Fet­tan­teil im Blick behal­ten wer­den. Sollte das Ziel abnehmen sein, achte auf Kohle­hy­drate, Fett und Kalo­rien.

Dia­betes ist eine Stof­fwech­selkrankheit. Genaueres liest Du hier

Erst ein­mal musst Du wis­sen welchen Typ Dia­betes Du hast. Bei Dia­betes Typ 2 soll­test Du als erstes ver­suchen Deinen Lebensstil zu verän­dern um entwed­er die Medika­menten­dosierung zu reduzieren oder sog­ar wieder abset­zen zu kön­nen. Oft liegt Dia­betes Typ 2 an man­gel­nder Bewe­gung und unge­sun­dem Essen.

Dia­betes Typ 1 sollte unmit­tel­bar nach der Diag­nose anfan­gen zusät­zlich­es Insulin zu nehmen. Dia­betes Typ 2 kann auch ohne externe Insulinzu­fuhr behan­delt wer­den. Ist der Kör­p­er nur eingeschränkt fähig Insulin aufzunehmen kann dies durch viel Bewe­gung und andere Ernährung einge­gren­zt wer­den. Auch für Typ 2 kann es nötig sein Insulin zu spitzen, wenn die Zellen zu wenig des Hor­mons Insulin annehmen.

Ins­ge­samt gibt es vier Typen Dia­betes.

  • Dia­betes Typ 1: Es beste­ht ein Insulin­man­gel infolge ein­er Zer­störung der Insulin-pro­duzieren­den Zellen in der Bauch­spe­ichel­drüse.
  • Dia­betes Typ 2: Im Kör­p­er sprin­gen die Zellen nicht mehr aus­re­ichend auf Insulin an (Insulin­re­sistenz).
  • Schwanger­schafts­di­a­betes (Dia­betes Typ 4): Diese Form der Dia­betes (auch Ges­ta­tions­di­a­betes) tritt häu­fig während Schwanger­schaften auf.
  • Andere For­men der Dia­betes (Dia­betes Typ 3): diese anderen For­men sind eher sel­ten. Zu ihnen zähen z.B. MODY. Sie beruhen meist auf genetis­chen Defek­ten, anderen Erkrankun­gen oder Neben­wirkun­gen von Medika­menten.

Gemieden soll­ten vor allem fette, unge­sunde Gerichte mit vie­len Kohle­hy­drat­en.

Grund­sät­zlich darf alles gegessen wer­den, es sollte aber auf Risiken und den Blutzuck­er­spiegel geachtet wer­den. Ver­suche auch Fette zu ver­mei­den, immer­hin willst Du abnehmen 😉